Trump, mein spezieller Freund, setzt den ukrainischen Präsidenten unter Druck. Erpressung ist in der Politik nichts Neues. Doch den Schwächeren anzugreifen und zugleich den Stärkeren zu unterstützen, ist besonders niederträchtig.
Selenskyj würde dem US-Präsidenten sicher gern entschieden entgegentreten. Die Lage seines Landes lässt ihm dafür jedoch kaum Spielraum.
Die USA spielen Russland in die Hände. Putin zieht die Fäden, während Trump offenbar nicht einmal erkennt, dass er zu dessen Marionette geworden ist.
Im Grunde hat Putin Trump fest im Griff.
In den USA mag Trump noch als mächtiger Strippenzieher gelten, international wirkt er zunehmend wie ein Clown. Seine Gefolgsleute bleiben dennoch an seiner Seite – aus Angst, ihre Ämter oder Privilegien zu verlieren.
Auch sein Freund Musk ist wieder auf seine Linie eingeschwenkt. Wäre Musk der, der er vor einem Jahr war, dann könnte Selenskyj den Blonden ans Bein pissen und zugleich ins Gesicht spucken. Er würde ihn nicht brauchen. Starlink und Starshield ist für die Ukrainer wichtig und da könnte ihm Trump einen Strich durch die Rechnung machen. Musk ist steinreich, aber er könnte auch mittels Gesetze dazu gezwungen werden, es abzuschalten und die Ukraine wäre blind.
Sie brachen das System.
Die Mim-104 Patriot ist ein super-Abwehrsystem und sind selbstverständlich auch wichtig, aber ohne die Systeme von Musk läuft nichts. Die Ukrainer können sich wehren und mit jedem Tag gelingt es ihnen besser, auch wenn sie die Patriots in Zukunft nicht bekommen, sie werden sich selbst welche bauen und sie tun das mit Hochdruck.
Sie müssen, weil sie in Stich gelassen werden.
Die gedrosselten Systeme laufen immer noch nicht auf 100 % und das ist die Schuld von Trump. Der aber schiebt es auf seine Minister ab. Musk will auch nicht schuld sein an dieser Misere und da zeigt sich, diese Herren haben keine Eier in der Hose und sind in Wirklichkeit kleine Würstchen mit viel Geld. Sonst nichts!
Der Hampelmann von Putin nähert sich immer mehr an, an ihn und er lässt die Ukraine im Stich. Das ist feige und unverantwortlich. Aber man kennt den Blonden ja, einmal so und andermal so. Er hat keine Meinung, die stark genug ist, um sie aufzunehmen.
Dieses Beispiel zeigt auch, wie wichtig es ist, sich von den USA unabhängiger zu machen. Auf ihr Wort ist ebenso wenig Verlass wie auf das Putins. Wir müssen deshalb in der Lage sein, uns selbst zu verteidigen, ohne von der Unterstützung einzelner Länder abhängig zu sein. Zusammenarbeit bleibt wichtig, darf aber nicht zur Erpressbarkeit führen.
Ich hoffe, dass Trump sich wieder klar zu Selenskyj bekennt und der Ukraine jede benötigte Unterstützung zusagt.
Putin zerstört gezielt, um das ukrainische Volk zu demoralisieren und zum Umdenken zu zwingen. Doch diese Strategie scheitert. Dass dabei vor allem Zivilisten getötet werden, ist aus meiner Sicht Völkermord und an Feigheit kaum zu überbieten.
Der vermeintlich große Putin ist zu einem erbärmlichen Mörder geworden – ein Zeichen von Schwäche. Trump müsste das erkennen, doch ihm fehlt offenbar das nötige politische Verständnis und Wissen. Deshalb trifft er Entscheidungen, die ein verantwortungsvoller Politiker nicht treffen würde.
Das Karma schlägt irgendwann zurück!
Habidere … Willi